CO² Preis muss zur Hälfte vom Vermieter übernommen werden

Vermieter und Eigentümer sollen künftig je zur Hälfte die Kosten für die seit 1. Januar geltenden CO²-Bepreisung von Öl und Gas übernehmen. Das geht aus einem Beschluss hervor, den die Bundesregierung begleitend zum geänderten Klimaschutzgesetz gefasst hat. Damit sollen Mieterinnen und Mieter bei der neuen CO²-Steuer für Heizkosten entlastet werden. Mit der Neuregelung könne "die Wirkung des CO²-Preises verbessert werden, da Vermieter über energetische Sanierungen und die Art der Heizung entscheiden", heißt es dazu aus dem Bundesumweltministerium.
Seit Jahresbeginn wird eine Abgabe von 25,00 Euro pro ausgestoßener Tonne Kohlenstoffdioxid fällig. In Deutschland müssen seitdem höhere Kosten für Heizen und Mobilität aufgewendet werden. Ein Liter Heizöl verteuert sich durch die Abgabe um rund acht Cent, eine Kilowattstunde Erdgas um 0,6 Cent. Die Regelung ist Teil des umfassend reformierten Klimaschutzgesetzes. Dieses schreibt im Kern fest, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird.

Nach wochenlangem Streit hat sich die große Koalition über eine aus ihrer Sicht faire Lastenverteilung zwischen Mietern und Vermietern geeinigt.