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Möchte ein Wohnungseigentümer Einsicht in die Verwaltungsunterlagen nehmen, muss dies in der Regel im Büro des Verwalters erfolgen. Ein Anspruch, dass dem Wohnungseigentümer Kopien übersandt werden, besteht in der Regel nicht. 

Täuscht der Vermieter Eigenbedarf vor und kündigt er unberechtigt den Mietvertrag, muss er dem Mieter Schadensersatz zahlen (BGH, Urteil v. 10.6.2015, VIII ZR 99/14).

Urteile vom 17. Juni 2015 – VIII ZR 216/14 und VIII ZR 290/14

Der Bundesgerichtshof hat zwei Urteile des Landgerichts Halle bestätigt, in denen es um die Frage ging, ob der Mieter den Einbau von Rauchwarnmeldern durch den Vermieter auch dann zu dulden hat, wenn er die Wohnung zuvor schon selbst mit von ihm ausgewählten Rauchwarnmeldern ausgestattet hat.

Es ist Sommer - nur hat es leider der Wettergott noch nicht bemerkt! Ihr Mieter friert. Aber deswegen die Heizung anwerfen?

Es ist ein Ärgernis für jeden Mieter, wenn sich in der Wohnung Schimmelpilze breit machen. Der BGH hat jetzt jedoch entschieden: Schimmel darf kein Grund sein, keinerlei Miete mehr zu bezahlen.

Der Bundesgerichtshof hat klargestellt, unter welchen Voraussetzungen der Vermieter von Wohnraum das Mietverhältnis durch Kündigung beenden kann, wenn sich der Mieter weigert, notwendige Instandsetzungsarbeiten an der Mietsache zu dulden und dem Vermieter bzw. den von ihm beauftragten Handwerkern hierzu Zutritt zu gewähren.

Der Vermieter von Gewerberaum kann auch noch später als ein Jahr nach Ende des Abrechnungszeitraums Nebenkostennachzahlungen verlangen. Die für Wohnraum geltende Ausschlussfrist von einem Jahr ist bei Gewerberaum nicht anwendbar.

„Modernisiert“ ein Vermieter das Bad, indem er eine neue WC-Schüssel und eine Badewanne auswechselt, gilt so ein Austausch normalerweise als reine Instandhaltung.

Liegt der vom Hauptwasserzähler gemessene Wasserverbrauch um mehr als 20 Prozent über der Summe der von den Zwischenzählern gemessenen Werte, darf der Vermieter die auf die Differenz entfallenden Kosten nicht auf die Mieter umlegen.